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Abenteurer fangen die letzten Sonnenstrahlen in der Wüste ein und wandern durch die Einsamkeit der Savanne. Relaxer schwimmen im türkisfarbenen Salzmeer und genießen richtiges Insel-Feeling. Kulturliebhaber lassen sich im bunten Trubel der Städte treiben und tauchen bei den Fulani ein ins Nomadenleben Afrikas. Und die Exoten? Die steuern ihr Kanu mit Leidenschaft durch die Mangrovenwälder und halten Ausschau nach den besten tierischen Fotomotiven! Wie schön, dass wir uns gar nicht erst entscheiden müssen!

Reisenummer 69363

Themen

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Senegal – Westafrika – tres exotique!

  • Afrika pur - Rundreise durch den Senegal
  • Übernachtungen außerhalb der Städte in einem Zeltcamp und in Rundhütten
  • Entspannte Badetage am Traumstrand von Somone
  • Nur sechs Flugstunden ab Mitteleuropa
  • Tierbeobachtung per Boot im Djoudj-Nationalpark
  • Eine perfekte Kombination von spannenden Städten und toller Natur

 

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Afrika

Vormittags kurzer Flug nach Brüssel und von dort weiter mit Brussels Airlines nach Dakar (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Hier erwartet uns am Nachmittag Marco Polo Scout Mamadou und bringt uns zu unserem charmanten kleinen Hotel in einem ruhigen Wohngebiet der Hauptstadt - der richtige Ort, um in Afrika anzukommen.

2. Tag: Dakar Einstieg in eine andere Welt

Bonjour, Sénégal! Dakar lassen wir erst mal in Ruhe aufwachen und nehmen die Personenfähre rüber zur Insel Gorée, dem früheren Sklavenumschlagplatz. Wenn wir so an ockerfarbenen Wohnhäusern vorbei durch die Gassen streifen, fehlt eigentlich nur noch der Pizzabäcker, damit wir uns wie in der Toskana fühlen ... Zurück in der Hauptstadt ist der afrikanische Alltag allgegenwärtig: Kinder spielen in den Straßen, Frauen balancieren auf ihren Köpfen die Einkäufe, und auf dem Markt bieten Händler die frischesten Waren an. Abends kurzes Übersetzen mit dem Motorboot auf die Insel Ngor: senegalesisches Fischessen mit Meeresblick inklusive.

3. Tag: Dakar - Wüste Lompoul Die rosa Badewanne

Morgens zum Lac Rose: Der meist rosa schimmernde See ist nur durch eine große Sanddüne vom Meer getrennt. Am Ufer türmen sich riesige Salzberge, im Wasser scheint uns aber mindestens ebenso viel von dem weißen Gold enthalten zu sein ... Totale Entspannung an der Wasseroberfläche, nur irgendwann knurrt dann doch so richtig der Magen: Thieboudienne, Fisch mit Reis und Gemüse auf einer großen Gemeinschaftsplatte, schafft da landestypisch Abhilfe. Noch ein kurzer Besuch bei einer Schildkrötenauffangstation, dann weiter Richtung Wüste Lompoul. Pünktlich zum Sonnenuntergang sitzen wir auf den Dünen beim Zeltcamp und genießen nur noch ...

4. Tag: Wüste Lompoul - St. Louis Der Flug der Pelikane

Unser Fahrer steuert den Bus weiter nach Norden, irgendwann endet die Landstraße und es geht auf der Piste weiter bis nahe an die mauretanische Grenze. Die zahlreichen Vogelschwärme kündigen uns das Highlight des Tages an: den Djoudj-Nationalpark. (Hinweis: Im Oktober ist der Nationalpark geschlossen, die Fahrt erfolgt dann direkt nach St. Louis). Per Motorboot erkunden wir einen Teil des Parks: Neben Kranichen und allerlei anderen Zugvögeln sehen wir hier auch mächtige Seeadler. Ein besonderes Spektakel ist die riesige Pelikankolonie - ständig startende und landende Riesenvögel, dazu witzige Schwimmübungen wie beim Wasserballett ... An Land tummeln sich dafür Warzenschweine, Warane und das ein oder andere Krokodil, also Augen auf! Abends sind wir in St. Louis und beziehen unser Quartier mitten in der historischen Altstadt: Einfach, aber stilvoll!

5. Tag: St. Louis Ein Stück Frankreich

Das französisch geprägte Stadtzentrum von St. Louis liegt abgeschnitten vom Festland auf einer Insel. Fast schon eine Zeitreise: Pferdekutschen holpern an den morbiden Kolonialbauten vorbei ... und wir sitzen drin und schaukeln schließlich über die Brücke hinüber zum Fischerstadtteil Sor. Hier erwartet uns wieder Westafrika pur - Fischer landen den Fang der Nacht an, es wird lautstark gefeilscht, und überhaupt findet das gesamte Leben auf der Straße statt. Den Rest des Tages haben wir Zeit, um zu Fuß durchs koloniale St. Louis zu ziehen und um einem Tipp unseres Scouts zu folgen: Es ist Samstag, Wochenende! Tief in der Nacht locken afrikanische Rhythmen in so manche Musikbar.

6. Tag: St. Louis - Langue de Barbarie Relaxen an der Lagune

Szenenwechsel: Knapp außerhalb der Stadt nehmen wir den Abzweig Richtung Nationalpark Langue de Barbarie. Im Wasser neben der Piste picken Vögel nach Essbarem, in den Bäumen sitzt vielleicht eine Affenfamilie und beobachtet uns. Unser Ziel ist Erholung pur in einer geschmackvollen Lodge an der Lagune ... und erst der Pool!

7. Tag: Langue de Barbarie - Ferlo-Savanne Die Wüste lebt

Zeitig geht es ins Dorf Guelakh: Hier begrüßen uns neugierige Kinder, die Leute vom hiesigen Projekt zeigen uns stolz ihre Batikkleider, und in der kleinen Molkerei schlummert der wohl beste Ziegenfrischkäse des Landes, selbst gemacht, versteht sich. Ob wir ein bisschen davon zum frisch gebackenen Baguette probieren dürfen? Afrikanische Gastfreundlichkeit begegnet uns hier auch beim Mittagessen, wo wir mit jungen Senegalesen ins Gespräch kommen. Anschließend rollen wir in die Halbwüste, das Land der Fulani, zur einfachen Lodge mit typisch afrikanischen Rundhütten. Manch einer von uns sitzt bis spätabends vor seiner Hütte und lauscht dem nächtlichen Afrika - in der Ferne unterbricht immer wieder Heulen und Zirpen die Stille.

8. Tag: Ferlo-Savanne - Kaolack Stadt, Land, Fluss?

Weiter ins Landesinnere nach Touba. "In Dakar wird das Geld verdient, aber hier schlägt das spirituelle Herz des Senegal", erzählt uns Mamadou stolz beim Rundgang durch die Pilgerstadt mit ihrer Großen Moschee. Unser Tagesziel ist Kaolack - mit dem größten Markt Westafrikas ...

9. Tag: Kaolack - Saloum-Delta Natur pur

Nach staubtrockener Savanne in den letzten Tagen heißt es heute: Willkommen im Saloum-Delta! Mit der Piroge setzen wir vom Festland auf die Insel Mar Lodj über. Dieses ursprüngliche Fleckchen Erde ist praktisch autofrei, unser Bus muss zurückbleiben ... Unsere Lodge hat glücklicherweise einen Pier, dann sind es nur noch ein paar Schritte zu den urigen Hütten. Mamadou schwärmt von diesem Naturparadies - und wir geben ihm recht. Sattgrüne Büsche, Palmen und umherschwirrende Vögel - herrlich!

10. Tag: Insel Mar Lodj Inselleben

Mit Pferdekutschen über Stock und Stein quer über die Insel bis zum Hauptort Mar Lodj. Viele Bauern kommen uns entgegen. "Hier wird hauptsächlich Landwirtschaft betrieben", erzählt uns Mamadou. Nachmittags stechen wir in See bzw. ins Delta: Unser Boot steuert mitten durch die artenreichen Mangrovenwälder. Augen auf: Affen, Wasserschlangen und Adler warten vielleicht schon hinter der nächsten Flussbiegung. Fischfang afrikanisch Wer möchte, darf am Nachmittag die Angel aus dem Boot werfen und fischen - beim diesem Fischreichtum zappelt es schon bald an den Leinen ... Welse, Krebse & Co. beißen hier besonders gut.

11. Tag: Saloum-Delta - La Somone Fisch oder Fleisch

Zurück auf dem Festland Stopp in Joal: Der Fisch zum Mittagessen kommt frisch vom Boot. Anschließend gehen wir über eine Brücke hinüber zur Insel Fadiouth, die aus aufgeschichteten Muscheln besteht. Wir merken schnell, dass diese Insel anders ist. Frei laufende Schweine, Heiligenbilder neben Baobab-Bäumen und ein christliches Gotteshaus in einem muslimischen Land? Warum, wieso, weshalb - Mamadou weiß mehr. Und wenn die Gezeiten mitspielen, nutzen wir die Gelegenheit zur Bootsfahrt Richtung Friedhof und zu den kleinen, auf Stelzen im Wasser stehenden Getreidespeichern. Abends Ankunft in unserem Strandhotel in La Somone.

12. Tag: La Somone Strandtag oder Safari

Ein freier Tag am Strand: sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, das blaue Meer genießen und die laue Brise im Gesicht spüren. Gibt's was Entspannteres? Oder doch lieber eine Safari im nahen Naturreservat Bandia unternehmen?

13. Tag: La Somone Buschdinner

Ein relaxter Strandtag, bevor wir abends in ein nahe gelegenes Dorf aufbrechen: Zum Sonnenuntergang lassen wir es uns bei einem Barbecue noch mal richtig gut gehen. Zwei Wochen können doch so schnell vorbei sein.

14. Tag: Rückflug von Dakar

Ein letzter Sprung in den Atlantik, bevor es am Nachmittag heißt Abschied nehmen von unserem Scout Mamadou. Transfer zum Flughafen Dakar und abends Flug mit Brussels Airlines nonstop nach Brüssel.

15. Tag: Ankunft in Europa

Ankunft in Brüssel am Morgen und kurzer Weiterflug. Rückkunft am Vormittag.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug (Economy) mit Brussels Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Dakar und zurück sowie Flug- und Sicherheitsgebühren (ca. 205 €); bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Transfers, Ausflüge und Rundreise mit guten, landesüblichen Bussen
  • Bootsfahrten lt. Reiseverlauf
  • Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/Bad/WC in den genannten Hotels und Pensionen; eine Übernachtung im Zeltcamp und 3 Übernachtungen in afrikanischen Rundhütten bzw. einfachen Lodges, jeweils mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • Kutschfahrt in St. Louis
  • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten
  • Reiseliteratur (ca. 15 €)
  • Deutsch sprechende Marco Polo Reisebegleitung

Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Ausrüstungstipps

Ergänzend zu den o.g. Kleidungsempfehlungen soll die folgende Liste bei der Zusammenstellung des Gepäcks helfen:

- 1 Tagesrucksack

- 1 Paar eingelaufene, knöchelhohe Wander-/Trekkingschuhe

- 1 dicken Pullover

- Badesachen

- Insektenschutzmittel

- ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut)

- evtl. Regen- oder Windjacke

- Taschen- oder Stirnlampe

Gepäck

Für den Transport des Gepäcks während der Reise ist ein Rollkoffer, eine weiche Reisetasche bzw. ein Rucksack zu empfehlen.

Einreisebestimmungen

Die senegalesischen Behörden haben die Visapflicht seit Mai 2015 für einen vorübergehenden Aufenthalt von bis zu drei Monaten für deutsche Staatsangehörige aufgehoben. Bei der Einreise muss zur Kontrolle ein Rückflugticket und teilweise ein Nachweis zur Unterkunft vorgelegt werden.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text erhältst du die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die du auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen findest.
Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an ein Gesundheitsamt in deiner Nähe.
Die Beratungsstelle des renommierten Bernhard-Nocht-Instituts in Hamburg bietet eine telefonische Reiseberatung zu allen auf der Reise wichtigen gesundheitlichen Themen an. Du wirst zu einem Wunschtermin durch einen Berater oder Arzt zurückgerufen, der dann deine individuellen Fragen beantwortet. Dieser Service kostet 9 € pro Anruf und die Zahlung wird online abgewickelt. Weitere Informationen unter www.gesundes-reisen.de/beratung_und_produkte

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor
Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des
Landes können Abweichungen gelten;
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige
eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Medizinische Hinweise

Senegal
Impfschutz
Senegal ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung verlangt wird. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen (auch bei ausschließlichem Aufenthalt auf einem Flughafen in einem Gelbfiebergebiet), ausgenommen sind Kinder unter neun Monaten, siehe auch www.who.int/ith. In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Dakar, Thies, Touba, Thiadiaye Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt, zuletzt im Juni 2011.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe www.rki.de).
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. gegen Polio, Masern-Mumps-Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.
Während der Trockenzeit (Dezember-April) kommt es in den Ländern des „Afrikanischen Meningitisgürtels“ regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Meningokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.
Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.
Dengue-Fieber
Dengue, das im Senegal endemisch ist, wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Bereits seit Oktober 2017 werden vermehrt Krankheitsfälle gemeldet, mittlerweise ist aber von einem Dengue-Fieber-Ausbruch auszugehen. Betroffen sind neben einigen wenigen Fällen in der Hauptstadt Dakar v.a. Diourbel, Fatick, Saint Louis, Louga und Thies.
Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft gelegentlich auch Reisende.
In seltenen Fällen treten bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen, inkl. möglicher Todesfolge, auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.
Da es derzeit weder eine verfügbare Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, s.u.
Chikungunya
2015 wurden 40 Fälle aus der Region Kedougou gemeldet. Die Krankheit wird durch Aedes-Mücken übertragen und ist charakterisiert durch hohes Fieber und starke Gelenkschmerzen, Organversagen ist möglich. Klinisch wird die Krankheit meist mit Dengue-Fieber verwechselt.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Senegal mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.
Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den schwerwiegendsten Erkrankungen im Senegal. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100 % der Fälle in Senegal) bei nicht-immunen Menschen in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein Malariarisiko im ganzen Land, auch wieder zunehmend im Stadtgebiet Dakar. Übertragung ganzjährig, mit geringeren saisonalen Schwankungen in den südlichen zwei Dritteln des Landes und ausgeprägter im Norden mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit.
Neben der notwendigen Expositionsprophylaxe ist eine Chemoprophylaxe zu empfehlen. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente ( Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin oder Mefloquin) in Deutschland verfügbar. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
-körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
-ganztägig (Dengue, s.o.) und bei Aufenthalten im Freien in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf freie Körperstellen wiederholt aufzutragen,
-unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe <https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reisemedizin/reisemedizinische-hinweise>.
HIV / AIDS
Ungefähr 0,5 % (2015) der erwachsenen Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren sind HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Auch andere Geschlechtskrankheiten kommen häufiger vor (insb. Syphilis). Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v. a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten nur sporadisch auf und treffen meist auf ein Umfeld mit einfachen Lebensbedingungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen, und auch Cholera, vermeiden.
Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selbst schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände vor der Essenzubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggfs. Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Ebola
Ebola ist eine von Mensch zu Mensch übertragbare hochansteckende Viruserkrankung, die häufig zum Tode führt. Die Ebolaepidemie 2013-2016 in den vor allem betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone ist eingedämmt. In den Senegal war ein Fall eingeschleppt worden. Grundsätzlich ist ein erneutes Auftreten von Ebolainfektionen in Westafrika nicht auszuschließen. Es wird deshalb dazu geraten, die Nachrichtenlage zu verfolgen, insbesondere auch die Hinweise auf der Homepage der deutschen Botschaft in Abidjan zu beachten und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten.
Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Senegal-Fluss). Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Tollwut
Tollwut wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, Katzen, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung. Tierkontakt sollte man meiden. Eine passive Impfung mit Tollwutimmunglobulin nach Biss oder Kontakt ist nur in Dakar im Institut Pasteur erhältlich.
Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber
Am 10. November 2015 wurde eine Infektion mit dem Krim-Kongo Hämorrhagischen Virus (ähnliche Symptome wie bei der Ebolavirusinfektion) bei einem Mädchen aus dem Dorf Ndiawdoune (15 km nordöstlich von Saint-Louis) gemeldet. Die Ansteckung erfolgt über Zecken oder Körperflüssigkeiten infizierter Tiere (Reservoir in Rindern, Schafen, Ziegen, Vögeln, Hasen, Zecken) oder Menschen. Sie ist für den Senegal ungewöhnlich. Milde Verläufe sind die Regel, Organversagen und Tod in bis zu 30 % der Fälle sind jedoch möglich.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Landesinneren ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Dakar hingegen ist immer noch eines der beiden medizinischen Referenzzentren für Westafrika.
Französischsprachige Fachärzte fast aller Fachrichtungen sind vorhanden.
Planbare Operationen sollten in Deutschland durchgeführt werden. Für den Notfall kommen verschiedene Kliniken in Dakar in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Dakar haben ein gutes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt sind allerdings nicht auszuschließen.
Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen zunehmend Vorkasse. Eine Auslandskrankenversicherung und eine zuverlässige Rückholversicherung werden dringend empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Senegal durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (z:B.: www.dtg.org) und Ihren Impfschutz anpassen. Dies gilt auch, wenn Sie aus anderen Regionen bereits Tropenerfahrung haben.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind:
- zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
- auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
- nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;
- trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.
Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Arbeitseinheit 040
D-11013 Berlin
Tel.: (03018) 17-2000
Fax: (03018) 17-51000
(unverändert gültig seit: 15. November 2018)

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Termine

Senegal – Westafrika – tres exotique!

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

20.10.2020Dienstag, 20. Oktober 2020 - Dienstag, 3. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

20.10.2020Dienstag, 20. Oktober 2020 - Dienstag, 3. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

10.11.2020Dienstag, 10. November 2020 - Dienstag, 24. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 15 Tage

10.11.2020Dienstag, 10. November 2020 - Dienstag, 24. November 2020
15 Tage / 14 Nächte

 

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